Eingestellt: 02.09.2016


Spitzbergen - Mitten in der Eiswildnis

Rückblick


Erleben Sie unter der Leitung des Naturfotografen Peter Scherbuk am Rande der Zivilisation zwischen dem 74. und 81. Grad nördlicher Breite eine faszinierende Gletscherlandschaft im stimmungsvollen Licht des Spätsommers und Herbst. Wie immer bei einer NATURBLICK Fotoreise zählt das Motto „weniger ist mehr“ und wir konzentrieren uns auf ein Thema an einem der ungewöhnlichsten Standorte der Welt, direkt in unmittelbarer Nähe der Gletscherbasis.

Woher kommt sie, die Faszination für die Arktis? Eine Fragestellung, welcher bestimmt eine Vielzahl von Arktisreisenden nachgingen. Wenn man Longyearbyen, die Inselhauptstadt Spitzbergens betrachtet, kommt einem die Fragestellung eher befremdlich vor. Zwar gleicht die in Mitteleuropa weit verbreitete Hektik in Norwegen eher einem Fremdwort, doch ist hier bis zum Transfer zu unserer Gletscherbasis in der Adolfbukta am Ende des Billefjords ein hohes Maß an Flexibilität gefordert.
Flexibilität, weil sich das Wetter hier ständig ändert. Das Wetter für unseren geplanten dreistündigen Bootstransfer über den Isfjord muss absolut stimmen um für die offene Polar- Circle ein sicherer Transport kein Wagnis wird.
So muss jeweils vor der Hin- und Rückfahrt ein „Puffertag“ eingeplant werden. Das ist in der Polarregion nichts Unübliches. Nachdem wir in der Adolfbukta gelandet sind, beziehen wir Zimmer in unserer Wildnislodge. Überwältigt von der Aussicht, direkt vom Esstisch, bestaunen wir die kilometerbreite und steil hinauf ragende Eisfront des Nordenskiöldbreen. Der Gletscher fließt direkt aus dem siebenhundert Meter höher gelegenen Inlandeis dem Fjord entgegen.

Für die kommenden Tage schmieden wir gemeinsam Pläne, um den Gletscher aus jeder nur erdenklichen Perspektive abzulichten.
Das Kalben des Gletschers beginnt mit kleinen Eisbrocken, die fast lautlos auf dem Fjordwasser aufschlagen. Hören wir erst mal das Aufschlagen der größeren Eisbrocken auf den Fjord, ist das ganze Naturschauspiel bereits vorbei. Wir sind je nach Aussichtspunkt zwischen 100 und 500 Meter von der Gletscherfront entfernt. Und bevor sich der Schall ausbreitet und uns erreicht, schwappt die Welle lediglich gemächlich über den Fjord. So sind bei genügend Ausdauer grandiose Aufnahmen von kalbenden Gletscher möglich.
Das Donnern und lautes Krachen des Eises wird uns die ganze Zeit begleiten. Wenn das herabstürzende Eis auf dem Fjord aufschlägt, gleicht das Donnern einem heftigen Sommergewitter, das uns so manches Mal auch aus unserem wohlverdienten Schlaf reist. Meistens dann, wenn auch die Hütte durch den Aufprall des Eises zu vibrieren beginnt.
Es ist schon faszinierend wie sich die Natur neu erschafft, in einem für uns Menschen nur schwer durchschaubaren Rhythmus.

Programmablauf

28.8.2017 Montag:

Individuelle Anreise von Ihrem Heimatflughafen nach Oslo. Treffen der Teilnehmer im Hotel in Oslo und Begrüßungsempfang.

29.8.2017 Dienstag:

Linienflug nach Longyearbyen, Transfer zum  Basecamp in zentraler Lage des Ortes. Am Nachmittag erste Erkundung des Ortes und Gelegenheit zum Besuch des Svalbard Museum. Es zeigt die Geschichte Spitzbergens, von der Entdeckung über Expeditionen bis hin zum Leben auf der Inselgruppe seit dem 17. Jahrhundert.
Unsere Unterkunft ist im Stil einer Trapper Hütte aus Holz und Naturstein gebaut und ist rustikal aber komfortabel. Ein Restaurant, die Lobby-Bar und ein Cognac Raum mit Panoramafenster laden zum Genießen ein.

30.08.2017 Mittwoch: Ausflug nach Pyramiden

31.08.2017 Donnerstag: Longyearbyen

Bootstransfer zur NATURBLICK Gletscherhütte

01.09. Freitag bis 04.09. Montag: Fotoworkshop am Nordenskiöldgletscher

Die Lodge liegt zwischen den Felskuppen in der nördlichen Seitenmoräne des mächtigen Gletschers, ca. 500 m von der Eisfront entfernt. Das Herz der Lodge ist der große Aufenthaltsraum mit Ofen und Küche. Es stehen mehrere Waschräume zur Verfügung.  In der Nähe gibt es einige Geländepunkte mit GSM Mobiltelefon-Verbindung. Während unserer Fotoexkursionen werden wir immer von einem bewaffneten Scout wegen der Gefahr vor Eisbären begleitet.
Dieser einmalige Standort in der arktischen Wildnis bietet wunderbare Fotomotive. Ende August  geht die Sonne nachts bereits kurz unter und Sie erleben ausgedehnte Abend- und Morgenlicht-Stimmungen.
Mondlicht über dem Gletscher oder erstes Nordlicht können weitere Motive sein, während oben auf den Bergen schon Neuschnee für Kontrast sorgen kann.

04.09.2017 Montag: Gletscherlodge – Longyearbyen 

Mit Booten führt die Reise zurück nach Longyearbyen.
Transfer zum Radison Blue Artic Hotel. Genießen Sie das beste Hotel am Ort nach Ihrer Rückkehr aus Europas letzter Wildnis. Gelegenheit zum gemeinsamen Abendessen und große Bildbesprechung.

05.09.2017 Dienstag: Longyearbyen

Gelegenheit zu weiteren Fotoexkursionen oder einem Ausflug.

06.09.2017 Mittwoch: Longyearbyen - Oslo

Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Oslo.

Ende der Reise

Wildernis Lodge

Die Wildnislodge befindet sich neben dem Strand in Adolfbukta, einer der inneren Buchten in Billefjorden, direkt neben dem mächtigen Gletscher des Nordenskiöld. Die Lodge steht exklusiv dem NATURBLICK für diese Fotoexpedition zur Verfügung und ist die nördlichste Lodge in der Welt. Diese Expeditionslodge mitten in der Arktis bietet zwar gemütlichen Komfort ist jedoch ohne fließendes Wasser oder Strom. Wir verwenden Holz zur Beheizung und unser Trinkwasser gewinnen wir aus dem schmelzenden Gletscher. Es stehen den Teilnehmern 5 Schlafzimmer mit komfortablen Betten und fantastischem arktischem Ausblick, Innen-WC und eine traditionelle Holzsauna zur Verfügung.

Veranstalter:

Columbus Tours & Events GmbH in Kooperation mit Naturblick Verlag. Es gelten die Reise- und Zahlungsbedingungen des Reiseveranstalters Columbus Tours & Events, diese sind hinterlegt auf der Webseite www.columbus-tours.de.

Bildmaterial

Peter Scherbuk, Archiv Basecamp/Spitzbergen


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